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<title>Alphabetschrift</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Alphabetschrift</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Als <b>alphabetische Schrift</b> oder <b>Buchstabenschrift</b> bezeichnet man eine <a href="Schrift" title="Schrift">Schrift</a>, der die <a href="Phonem" title="Phonem">Phoneme</a> (Laute) einer <a href="Sprache" title="Sprache">Sprache</a> als diskrete Zeicheneinheiten zugrunde liegen. Diese Einheiten – meist handelt es sich um etwa 20 bis 40 verschiedene Zeichen – werden als <a href="Buchstabe" title="Buchstabe">Buchstaben</a> bezeichnet. Sie haben keine inhaltliche Bedeutung und lassen sich in ihrer Gesamtheit in einem <a href="Alphabet" title="Alphabet">Alphabet</a> zusammenfassen.
</p><p>Jede alphabetische Schrift ist eine <a href="Phonographie_(Linguistik)" title="Phonographie (Linguistik)">phonographische Schrift</a>, deren Prinzip am strengsten von der <a href="Lautschrift" title="Lautschrift">Lautschrift</a> vertreten wird: Ein Zeichen bezeichnet einen Sprachlaut. Den Gegensatz dazu bilden die <a href="Silbenschrift" title="Silbenschrift">Silbenschriften</a>, die auf visualisierten <a href="Silbe" title="Silbe">Silben</a> (Lautkombinationen) basieren, und die <a href="Logografie" title="Logografie">logographischen</a> Schriften, die Zeichen für semantische Einheiten (Wörter, Begriffe, „Ideen“) kennen.
</p><p>Die frühesten Funde einer Alphabetschrift stammen aus <a href="Serabit_el-Chadim" title="Serabit el-Chadim">Serabit el-Chadim</a> auf der <a href="Sinai-Halbinsel" title="Sinai-Halbinsel">Sinai-Halbinsel</a>. Offenbar haben dort kanaäische Wanderarbeiter die Hieroglyphen in einfache Lautzeichen ihrer Sprache übertragen. Diese Zeichen der <a href="Protosinaitische_Schrift" title="Protosinaitische Schrift">protosinaitischen Schrift</a> weisen große Ähnlichkeit auf mit der – erst Jahrhunderte später entwickelten – <a href="Ph%C3%B6nizische_Schrift" title="Phönizische Schrift">phönizischen Schrift</a>. Von der phönizischen Schrift stammen fast alle späteren Alphabetschriften ab, darunter sämtliche modernen europäischen Alphabete einschließlich des griechischen, lateinischen und des kyrillischen. Unter den gegenwärtig gebräuchlichen Alphabetschriften geht einzig die <a href="Koreanisches_Alphabet" title="Koreanisches Alphabet">koreanische</a> auf eine andere Quelle zurück.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte_und_Entwicklung">Geschichte und Entwicklung</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Geschichte_des_Alphabets" title="Geschichte des Alphabets">Geschichte des Alphabets</a> und <a href="Geschichte_der_Schrift" title="Geschichte der Schrift">Geschichte der Schrift</a></i></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vorgeschichte">Vorgeschichte</h3></div>
<p>Die in Südosteuropa gefundenen <a href="Vin%C4%8Da-Zeichen" title="Vinča-Zeichen">Vinča-Zeichen</a> (ca. 5300–3200 v. Chr.) waren wahrscheinlich noch keine Bestandteile eines Schriftsystems. Die ältesten nachweislichen Schriftfunde stammen von den <a href="Sumer" title="Sumer">Sumerern</a> in <a href="Mesopotamien" title="Mesopotamien">Mesopotamien</a>. Sie nutzten für Verwaltungszwecke zunächst eine <a href="Bilderschrift" title="Bilderschrift">Bilderschrift</a> (ab etwa 3500 v. Chr.) sowie eine <a href="Keilschrift" title="Keilschrift">Keilschrift</a>, die auf Tontafeln festgehalten wurde. Etwas später, um 3200 v. Chr., entstanden die <a href="%C3%84gyptische_Hieroglyphen" title="Ägyptische Hieroglyphen">ägyptischen Hieroglyphen</a>, dann um 2300 bis 2000 v. Chr. die <a href="Akkad" title="Akkad">akkadische</a> <a href="Silbenschrift" title="Silbenschrift">Silbenschrift</a>.
</p><p>Die Schwäche der früheren Schriftsysteme war ihre Kompliziertheit. Sie waren aufgrund der großen Zahl verschiedener Symbole schwer zu erlernen. Die Keilschrift umfasste bis zu 600 Zeichen, wovon die Hälfte als Silbenzeichen diente. Die Ägypter verwendeten zeitweise mehrere tausend verschiedene Hieroglyphen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Phönizisches_Alphabet"><span id="Ph.C3.B6nizisches_Alphabet"></span>Phönizisches Alphabet</h3></div>

<p>Als Ursprung der meisten späteren Alphabetschriften gilt die <a href="Ph%C3%B6nizische_Schrift" title="Phönizische Schrift">phönizische Schrift</a>. Sie stammt von der <a href="Protosinaitische_Schrift" title="Protosinaitische Schrift">protosinaitischen Schrift</a> ab, die um 1700 v.&nbsp;Chr. entwickelt wurde und die Einkonsonantenzeichen der <a href="Hieratisch" class="mw-redirect" title="Hieratisch">hieratischen</a> Schrift der <a href="%C3%84gyptische_Sprache" title="Ägyptische Sprache">ägyptischen Sprache</a> zum Vorbild hatte. Von besonderer Bedeutung ist eine Sphinx-Statue, auf die im Jahre 1905 der Ägyptologe <a href="Flinders_Petrie" title="Flinders Petrie">W. M. Flinders Petrie</a> in <a href="Serabit_el-Chadim" title="Serabit el-Chadim">Serabit el-Chadim</a> stieß. Während die Hieroglyphen auf der Sphinx die ägyptische Göttin des Türkis – <a href="Hathor" title="Hathor">Hathor</a> – preisen, sind darunter schlichte Zeichen in den Sandstein gemeißelt worden, die die Hieroglyphen in kanaanitischen Lautzeichen übertragen und die Göttin Hathor durch „Bacalat“, die Frau des <a href="Baal_(Gott)" title="Baal (Gott)">Baal</a>, ersetzen.
</p><p>Das Neue an dieser Alphabetschrift war die Reduktion der Bedeutung der Schriftzeichen auf kleinste bedeutungsunterscheidende Einheiten. Dadurch kam man mit einem vergleichsweise kleinen Satz von nur 22 Zeichen aus. Es wurden zunächst nur Konsonanten geschrieben (<a href="Konsonantenschrift" title="Konsonantenschrift">Konsonantenschrift</a>). Die Lautzeichen sind vereinfachte Abbildungen der Hieroglyphen, die für mit den Buchstabennamen bezeichneten Objekte gestanden hatten (<a href="Rebus-Prinzip" title="Rebus-Prinzip">Rebus-Prinzip</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Verwandte_und_Abkömmlinge"><span id="Verwandte_und_Abk.C3.B6mmlinge"></span>Verwandte und Abkömmlinge</h3></div>
<p>Zur wesentlich älteren <a href="Ugaritische_Schrift" title="Ugaritische Schrift">ugaritischen Schrift</a> lassen sich Bezüge herstellen, obwohl sie eine <a href="Keilschrift" title="Keilschrift">Keilschrift</a> ist. Eng verwandt mit der phönizischen Schrift ist die <a href="Althebr%C3%A4ische_Schrift" title="Althebräische Schrift">althebräische Schrift</a>, aus der sich die <a href="Samaritanische_Schrift" title="Samaritanische Schrift">samaritanische Schrift</a> abzweigte. Die althebräische Schrift wurde im 2. Jahrhundert durch die <a href="Quadratschrift" title="Quadratschrift">Quadratschrift</a> ersetzt. Dies ist das bis heute gebräuchliche <a href="Hebr%C3%A4isches_Alphabet" title="Hebräisches Alphabet">hebräische Alphabet</a>.
</p><p>Direkte Abkömmlinge des phönizischen Alphabets sind das <a href="Alts%C3%BCdarabische_Schrift" title="Altsüdarabische Schrift">altsüdarabische Alphabet</a>, das <a href="Aram%C3%A4isches_Alphabet" class="mw-redirect" title="Aramäisches Alphabet">aramäische Alphabet</a> und das <a href="Griechisches_Alphabet" title="Griechisches Alphabet">griechische Alphabet</a> mit weiteren Abkömmlingen:
</p>
<ul><li>Ein Nachfolger der altsüdarabischen Schrift ist die <a href="%C3%84thiopische_Schrift" title="Äthiopische Schrift">äthiopische Schrift</a>.</li>
<li>Aus dem aramäischen Alphabet gingen das hebräische Alphabet, das <a href="Syrisches_Alphabet" title="Syrisches Alphabet">syrische Alphabet</a> und das <a href="Arabisches_Alphabet" title="Arabisches Alphabet">arabische Alphabet</a> und zahlreiche weitere Alphabete in <a href="Kaukasien" title="Kaukasien">Kaukasien</a>, <a href="Mittelasien" class="mw-redirect" title="Mittelasien">Mittelasien</a> und über die <a href="Brahmi-Schrift" title="Brahmi-Schrift">Brahmi-Schrift</a> in <a href="S%C3%BCdasien" title="Südasien">Südasien</a> und <a href="S%C3%BCdostasien" title="Südostasien">Südostasien</a> hervor.</li>
<li>Vom griechischen Alphabet stammen das <a href="Lateinisches_Alphabet" title="Lateinisches Alphabet">lateinische Alphabet</a>, das <a href="Koptische_Schrift" title="Koptische Schrift">koptische Alphabet</a> in Ägypten und das kyrillische Alphabet ab.</li></ul>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Genealogie_der_von_der_protosinaitischen_Schrift_abgeleiteten_Alphabete" title="Genealogie der von der protosinaitischen Schrift abgeleiteten Alphabete">Genealogie der von der protosinaitischen Schrift abgeleiteten Alphabete</a></div>
<p>Die von der <a href="Protosinaitische_Schrift" title="Protosinaitische Schrift">protosinaitischen Schrift</a> abstammenden Alphabete der semitischen Sprachen enthielten zunächst nur Konsonanten. Für das <a href="Hebr%C3%A4ische_Sprache" title="Hebräische Sprache">Hebräische</a> und <a href="Aram%C3%A4ische_Sprache" class="mw-redirect" title="Aramäische Sprache">Aramäische</a> wurden allerdings schon früh <a href="He_(Hebr%C3%A4isch)" title="He (Hebräisch)">He</a> (im Wortauslaut zunächst für a, e, o, später fast nur noch für a), <a href="Waw_(Hebr%C3%A4isch)" title="Waw (Hebräisch)">Waw</a> und <a href="Jod_(Hebr%C3%A4isch)" title="Jod (Hebräisch)">Jod</a> (zunächst nur im Auslaut, später auch im Inlaut für u und o bzw. i und e) neben ihrer konsonantischen Bedeutung auch als Zeichen für lange Vokale gebraucht, im Aramäischen später auch <a href="Aleph" title="Aleph">Aleph</a> (für a). Zur genaueren Bezeichnung der vokalisierten Aussprache wurden später u.&nbsp;a. für die hebräische, die syrische und die arabische Schrift verschiedene Systeme von <a href="Vokalisierung_(Schrift)" title="Vokalisierung (Schrift)">Vokalzeichen</a> entwickelt, meist in Form von Punkten oder Strichen über oder unter den Buchstaben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ausbreitung_in_Europa">Ausbreitung in Europa</h3></div>
<p>Um 800 v. Chr. übernahmen die <a href="Griechen" title="Griechen">Griechen</a> das Alphabet von den Phöniziern, samt den semitischen Namen der Buchstaben. Sie erweiterten das phönizische Alphabet um weitere Zeichen, ersetzten diverse Zeichen und deuteten einige Zeichen um. Das <a href="Griechisches_Alphabet" title="Griechisches Alphabet">griechische Alphabet</a> enthielt Buchstaben für <i>alle</i> Vokale – es visualisierte Vokale ebenso wie Konsonanten und war damit das erste vollständige phonetische Alphabet. Die Schreibrichtung war zunächst linksläufig. Um 700 v. Chr. setzte sich auf dem griechischen Festland die Schreibrichtung von links nach rechts durch, um 500 v. Chr. auch auf Kreta.
</p><p>Aus dem griechischen Alphabet entwickelte sich das <a href="Altitalisches_Alphabet" title="Altitalisches Alphabet">altitalische Alphabet</a> mit mehreren Varianten, darunter das <a href="Etruskische_Schrift" title="Etruskische Schrift">etruskische Alphabet</a>, aus diesem wiederum das <a href="Lateinisches_Alphabet" title="Lateinisches Alphabet">lateinische Alphabet</a>. Durch die römischen Eroberungen und die Verbreitung der lateinischen Sprache setzte sich das lateinische Alphabet in Westeuropa durch, wobei es an die jeweiligen Sprachen angepasst wurde.
</p><p>Die etruskische Schrift und die lateinische Schrift der Römer kommen auch als Vorbilder der germanischen <a href="Runen" title="Runen">Runen</a>­schrift in Betracht. Aus der abweichenden Gestalt der Runenzeichen und Unterschieden bei der alphabetischen Anordnung (siehe <a href="Runenreihe" class="mw-redirect" title="Runenreihe">Runenreihe</a>) geht jedoch hervor, dass keine direkte Verwandtschaft besteht.
</p><p>Das <a href="Kyrillisches_Alphabet" title="Kyrillisches Alphabet">kyrillische Alphabet</a> stammt vom griechischen ab. Es wurde um 900 von Schülern der byzantinischen Missionare <a href="Kyrill_und_Method" title="Kyrill und Method">Kyrill und Method</a> entworfen, die die <a href="Slawenmission" title="Slawenmission">Slawenmission</a> betrieben. Neben dem griechischen Alphabet waren auch einige Zeichen des von Kyrill und Method geschaffenen <a href="Glagolitische_Schrift" title="Glagolitische Schrift">Glagolitischen Alphabets</a> Vorbild für das Kyrillische Schriftbild.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ableger_in_Asien">Ableger in Asien</h3></div>
<p>Spätestens im 3. Jahrhundert v. Chr. entwickelte sich – wahrscheinlich nach einem ostaramäischen Vorbild – in Indien die <a href="Brahmi-Schrift" title="Brahmi-Schrift">Brahmi-Schrift</a>, der Vorfahre der <a href="Indischer_Schriftenkreis" title="Indischer Schriftenkreis">indischen Schriften</a>. Die indischen Schriften weisen Merkmale von Alphabetschriften und zugleich von Silbenschriften auf, ihr Schrifttyp wird <a href="Abugida" title="Abugida">Abugida</a> genannt.
</p><p>Über Handelswege gelangten Abkömmlinge des aramäischen Alphabets bis weit nach Asien. Das <a href="Syrisches_Alphabet" title="Syrisches Alphabet">syrische Alphabet</a> pflanzte sich im <a href="Sogdische_Sprache" title="Sogdische Sprache">sogdischen Alphabet</a> fort und dieses im <a href="Uigurisches_Alphabet" title="Uigurisches Alphabet">uigurischen Alphabet</a>. Nach der Gründung des <a href="Mongolisches_Reich" title="Mongolisches Reich">Mongolischen Reiches</a> ließ <a href="Dschingis_Khan" title="Dschingis Khan">Dschingis Khan</a> die uigurische Schrift überarbeiten. So entstand die klassische <a href="Mongolische_Schrift" title="Mongolische Schrift">mongolische Schrift</a>, die heute unter anderem noch in der <a href="Innere_Mongolei" title="Innere Mongolei">Inneren Mongolei</a> (im Norden der <a href="Volksrepublik_China" title="Volksrepublik China">Volksrepublik China</a>) in Gebrauch ist.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Systematik_der_Alphabetschriften">Systematik der Alphabetschriften</h2></div>
<p>Hinsichtlich ihres Bezugs zur <a href="Phonologie" title="Phonologie">Phonologie</a> lassen sich die alphabetischen Schriften nach ihrer Lauttreue wie folgt einteilen:
</p>
<table class="wikitable" style="text-indent:7px;">

<tbody><tr>
<th>Typ</th>
<th>ein Buchstabe repräsentiert:</th>
<th>Beispielsprache
</th></tr>
<tr>
<td><a href="Phonetische_Schrift" class="mw-redirect" title="Phonetische Schrift">Phonetische Schrift</a></td>
<td>einen <a href="Laut" title="Laut">Laut</a>
</td>
<td><a href="Internationales_Phonetisches_Alphabet" title="Internationales Phonetisches Alphabet">IPA</a>
</td></tr>
<tr>
<td>Phonemische Schrift</td>
<td>ein <a href="Phonem" title="Phonem">Phonem</a>
</td>
<td><a href="Finnische_Sprache" title="Finnische Sprache">Finnisch</a>, <a href="T%C3%BCrkische_Sprache" title="Türkische Sprache">Türkisch</a>, <a href="Georgische_Sprache" title="Georgische Sprache">Georgisch</a>
</td></tr>
<tr>
<td>Morphophonemische Schrift</td>
<td>ein <a href="Morphophonem" title="Morphophonem">Morphophonem</a>
</td>
<td><a href="Deutsche_Sprache" title="Deutsche Sprache">Deutsch</a>, <a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">Englisch</a>, <a href="Hangeul" class="mw-redirect" title="Hangeul">Koreanisch</a>
</td></tr></tbody></table>
<p>Keine Kultur hat eine vollständige <a href="Phonetische_Schrift" class="mw-redirect" title="Phonetische Schrift">phonetische Schrift</a> entwickelt; die einzigen funktionierenden phonetischen Schriftsysteme wurden künstlich entwickelt, beispielsweise das <a href="Internationales_Phonetisches_Alphabet" title="Internationales Phonetisches Alphabet">IPA</a>. Ein Schriftsystem auf Basis des phonetischen Prinzips wäre als Gebrauchsorthographie unbrauchbar.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="M%C3%BCndliche_%C3%9Cberlieferung" title="Mündliche Überlieferung">Mündliche Überlieferung</a></li>
<li><a href="Schriftkultur" title="Schriftkultur">Schriftkultur</a></li>
<li><a href="Stenografie" title="Stenografie">Stenografie</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Alan_Gardiner" title="Alan Gardiner">Alan H. Gardiner</a>: <i>The Egyptian Origin of the Semitic Alphabet</i>, in: Journal of Egyptian Archaeology 3 (1916), S. 1–16.</li>
<li><a href="Orly_Goldwasser" title="Orly Goldwasser">Orly Goldwasser</a>: <i>Canaanites Reading Hieroglyphs. Horus is Hathor? – The Invention of the Alphabet in Sinai</i>, in: Ägypten und Levante 16 (2006), S. 121–160</li>
<li><a href="Eric_A._Havelock" title="Eric A. Havelock">Eric A. Havelock</a>: <i>The Muse Learns to Write: Reflections on Orality and Literacy from the Antiquity to the Present</i>. New Haven (Conn.), 1986 (dt. Übers. <i>Als die Muse schreiben lernte</i>. Frankfurt 1992)</li>
<li>Eric A. Havelock: <i>The Literate Revolution in Greece and it's Cultural Consequences</i>. Princeton N. J., 1982 (dt. Übers. <i>Schriftlichkeit. Das griechische Alphabet als kulturelle Revolution</i>. Weinheim 1990)</li>
<li>Burkhard Kienast: <i>Keilschrift und Keilschriftliteratur</i>. In: <i>Frühe Schriftzeugnisse der Menschheit</i>, Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1969, ISBN 3-525-85537-0</li>
<li>David Sacks: <i>Letter Perfect: The Marvelous History of Our Alphabet From A to Z</i>, ISBN 0767911733 (auf Englisch)</li>
<li>David Sacks: <i>The Alphabet</i>. Arrow Books, London 2004, ISBN 0099436825 (auf Englisch)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Alphabetschrift" class="extiw external" title="wikt:Alphabetschrift">Wiktionary: Alphabetschrift</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Buchstabenschrift" class="extiw external" title="wikt:Buchstabenschrift">Wiktionary: Buchstabenschrift</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li>private Seite <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.typolexikon.de/schriftgeschichte/">Schriftgeschichte</a></li></ul>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
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Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4146837-5">4146837-5</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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